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Botox gegen Schwitzen spritzen

 

Botox gegen Schwitzen: Das Neurotoxin Botulinum Toxin kommt in der ästhetischen Medizin nicht nur bei Faltenbehandlungen zum Einsatz. Auch eine Behandlung mit Botox gegen Schwitzen kann durchaus sinnvoll sein. Handelt es sich hierbei um ein pathologisch vermehrtes Schwitzen in den Achseln, eine sogenannte axilläre Hyperhidrose, können die Kosten für eine Botox-Behandlung eventuell von der Krankenkasse übernommen werden, wenn sonstige Therapiemethoden versagt haben. Denn Botox ist gegen Schwitzen bei axillärer Hyperhidrose in Deutschland zugelassen.

In allen anderen Fällen kann Botox gegen Schwitzen im Rahmen der ärztlichen Therapiefreiheit im sogenannten Off-Label-Use nach Ermessen des Arztes eingesetzt werden. Dann trägt allerdings der Patient die Kosten der Behandlung. Dazu gehören beispielsweise die Hyperhidrose an Händen und Füßen oder im Stirnbereich. Die Wirkung von Botox gegen Schwitzen wurde übrigens genau dort festgestellt: bei Faltenunterspritzungen an der Stirn, nach denen die Patienten eine geringere Schweißproduktion bemerkten.

Achseln, Hände, Füße und die Stirn sind geeignete Körperstellen, um Botox bei Schwitzen zu spritzen und eine Schweißreduktion zu erzielen. Eine Ganzkörperbehandlung mit dem Wirkstoff ist aber nicht möglich.

 

Wie reduziert Botox Schwitzen?

Botox ist ein Neurotoxin, das die Übertragung von Reizen und Signalen auf Nervenenden blockiert. In unserer Schönheitsklinik in Freiburg machen wir uns das bei Faltenbehandlungen mit Botox zu nutze, da hierdurch verspannte Muskeln, die Falten erzeugen, entspannt werden. Bei Botox-Behandlungen gegen Schwitzen spritzt der Arzt den Wirkstoff in die Schweißdrüsen, wo er die Übertragung des Neurotransmitters Acetylcholin auf die peripheren Nervenenden hemmt. Diese Übertragung von Acetylcholin dient zur Aktivierung der ekkrinen Schweißdrüsen – durch das Spritzen von Botox gegen Schwitzen reduziert sich deren Sekretion und Aktivität.

Die Behandlung mit Botox bei Schwitzen stellt eine der zuverlässigsten und sichersten Behandlungen der lokalen Hyperhidrose dar. Allerdings sollte zuvor ausgeschlossen werden, dass das Schwitzen Symptom einer anderen Erkrankung ist und eine Schilddrüsendiagnostik durchgeführt werden. Außerdem sollten vor der Behandlung mit Botox gegen Schwitzen alle anderen Therapiemethoden der Hyperhidrose ohne ersichtlichen Erfolg ausgeschöpft worden sein. Dazu gehören beispielsweise Therapien mit Aluminiumchlorid, Gerbstoffen, Salbei und anderen pflanzlichen Mitteln oder die Iontophorese.

 

Botox-Behandlung gegen Schwitzen: Dauer und Ablauf

Die Botox-Behandlung bei Schwitzen läuft äußert schnell ab und beträgt je nach Fall nur zwischen 15 und 60 Minuten. Die durchschnittliche Dauer liegt dabei in etwa bei einer halben Stunde. Vor der Behandlung sind allerdings ein ausführliches Beratungsgespräch und eine Analyse der zu behandelnden Stelle notwendig, um die Einstichpunkte korrekt festzulegen.

Zu Beginn der Behandlung mit Botox gegen Schwitzen wird die betroffene Stelle lokal betäubt. Meist reichen hierfür betäubende Salben oder Eisspray aus. Wird allerdings an Händen oder Füßen Botox gegen Schwitzen gespritzt, muss in seltenen Fällen auf andere Anästhesie-Techniken zurückgegriffen werden, da dort die Nervenendigungen sehr dicht zusammen liegen. Im Anschluss wird an den festgelegten Einstichpunkten eine minimale, exakt berechnete Menge Botox gegen Schwitzen gespritzt. Schon einen Tag nach der Behandlung können Sie normal Sport machen, arbeiten oder Ihrem Sozialleben nachgehen. In den ersten Stunden nach dem Eingriff sollten Sie allerdings Sport vermeiden, sowie weitere Dinge beachten, die wir auch bei unseren Faltenbehandlungen mit Botox in Freiburg anraten.

 

Wie lange wirkt Botox bei Schwitzen?

Die ersten Effekte sind etwa ab dem zweiten Tag nach der Botox-Behandlung gegen Schwitzen zu spüren. Spätestens nach 7 bis 14 Tagen setzt die volle Wirkung ein und Ihre Schweißproduktion hat sich erheblich reduziert. Die Wirkdauer von Botox bei Schwitzen ist je nach Patient und Fall unterschiedlich lang, beträgt aber etwa 5 bis 9 Monate.

Wenn die Wirkung von Botox gegen Schwitzen beginnt, abzuklingen, kann die Behandlung wiederholt werden. Genau wie bei anderen Einsatzgebieten von Botox beobachten behandelnde Ärzte hierbei, dass die Wirkdauer in der Regel länger anhält, je öfter die Behandlung wiederholt wird.