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Nebenwirkungen und Risiken von Botox

Nebenwirkungen von Botox sind relativ selten und entstehen in den meisten Fällen durch eine nicht fachgerechte Behandlung. Obwohl Botox (Botulinum Toxin) eigentlich ein Nervengift ist, ist der Wirkstoff extrem gering dosiert und heutzutage so gut aufbereitet, dass die Risiken und Gefahren von Botox minimal sind. 

Dies trifft vor allem auf die Risiken und Nebenwirkungen von Botox bei der Faltenbehandlung zu. Denn die meisten Nebenwirkungen von Botox sind durch andere Anwendungen aus dem medizinischen Spektrum, zum Beispiel bei Muskelkrämpfen oder Nervenkrankheiten, bekannt. Schwere Nebenwirkungen gab es bislang nur in der Neurologie und Todesfälle nach Botox-Behandlungen sind nicht nachgewiesen.

 

Risiken und Nebenwirkungen von Botox in der ästhetischen Medizin: auf die Behandlung kommt es an

Im Bereich der ästhetischen Medizin kann es vereinzelt zu leichten Botox-Nebenwirkungen kommen, die in der Regel nach einigen Tagen wieder verschwinden. Die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen von Botox hängt meist direkt damit zusammen, wie fachgerecht die Behandlung durchgeführt wird und wie genau sich die Patienten und Patientinnen nach der Behandlung an die Empfehlungen des Arztes halten. Risiken von Botox entstehen nämlich vor allem durch eine zu hohe Dosierung des Wirkstoffs, eine nicht optimale Einstichstelle oder Verletzungen bei der Injektion sowie durch unzureichende Vorgespräche und Analysen der natürlichen Gesichtszüge und der Mimik.

Deshalb sollten Sie Ihre Botox-Behandlung unbedingt von einem erfahrenen Experten durchführen lassen. Wenn Sie in Freiburg Botox spritzen lassen wollen, ist Dr. Theodoridis im CKM eine exzellente Wahl. Er ist nicht nur Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Botulinum Toxin und der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie, sondern ist auch in ganz Deutschland als Referent und Fortbilder in den Bereichen Botox und Filler bekannt. Nach der Behandlung sollten Sie die Empfehlungen Ihres Arztes einhalten, Sport und übermäßige Bewegung vermeiden, sowie sich die ersten Stunden nicht hinlegen, um Nebenwirkungen von Botox vorzubeugen. So erreichen Sie, dass sich der Wirkstoff an der gewünschten Stelle festsetzt und nicht auf benachbarte Muskeln verteilt.

 

Weitere seltene Nebenwirkungen von Botox bei Faltenbehandlungen

Auch bei einer einwandfreien Faltenbehandlung mit Botox ist es natürlich nicht auszuschließen, dass vereinzelt Nebenwirkungen auftreten. Bei einer kosmetischen Faltenunterspritzung ist die häufigste Nebenwirkung von Botox ein Hämatom oder Bluterguss an der Einstichstelle. Dieser tritt bei etwas mehr als einem Prozent der Patienten und Patientinnen auf und ist darauf zurückzuführen, dass die Injektionsnadel kleinste Blutgefäße durchdringt, die auch bei einer gründlichen Vorbehandlung nicht zu erkennen sind. Seltenere Botox-Nebenwirkungen bei kosmetischen Behandlungen sind:

  • Rötung und Schwellung der behandelten Stelle

  • Kopfschmerzen

  • trockene Augen oder veränderter Tränenfluss

  • Schielen oder Doppelsehen

  • hängende Augenlider

  • Stimmstörungen

     

Birgt die gewünschte Wirkung von Botox Risiken?

Generell sind die Risiken und Gefahren von Botox sehr begrenzt und minimal – und können durch die Behandlung bei einem qualifizierten Arzt, beispielsweise in unserer Schönheitsklinik in Freiburg, zusätzlich reduziert werden. Die gewünschte Wirkung von Botox kann allerdings auch Konsequenzen mit sich bringen, denen sich die Patienten und Patientinnen nicht immer bewusst sind. 

So verhindert Botox die Übertragung von Neurotransmittern an die Nervenenden und lähmt und entspannt so die Muskulatur. Dadurch werden Falten reduziert, aber auch die Beweglichkeit des Muskels und die Mimik. Da die Mimik Einfluss auf die Stimmungszentren im Gehirn hat, kann es als Nebenwirkung von Botox-Behandlungen deshalb sehr vereinzelt zu Stimmungsveränderungen kommen: Wenn Sie beispielsweise Zornesfalten mit Botox behandeln und diese danach nicht mehr zusammen ziehen können, ist es möglich, dass sich Ihre Stimmung aufgrund dessen verbessert. Aus diesem Grund wird Botox auch zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.

 

Nebenwirkungen von Botox je nach Einstichstelle

Die gewünschte muskellähmende Wirkung von Botox kann auch zur Nebenwirkung werden, wenn benachbarte Gesichtspartien davon betroffen sind oder wenn benachbarte Fältchen nach der Behandlung stärker sichtbar werden. Dieses Risiko der Botox-Behandlung können Sie verhindern, indem Sie die Ratschläge Ihres Arztes befolgen und beim Vorgespräch ausführlich festlegen, welcher Effekt gewünscht ist. Je nach behandeltem Muskel kann es vereinzelt zu folgenden Botox-Nebenwirkungen kommen:

  • Zornesfalte: leichte Schwellung in den Augenwinkeln, leichtes Absacken der inneren Augenbraue, anheben der seitlichen Augenbraue, verstärkte Fältchen über der seitlichen Augenbraue.

  • Stirnfalten: verstärkte Schlupflider, Absenkung der Oberlider, Doppelbilder, gestörter Lidschluss, übermäßiges Hochtreten der seitlichen Augenbrauen.

  • Krähenfüße: Blutergüsse aufgrund von sehr gut durchbluteter Haut; ein Hautüberschuss kann sich nach unten verteilen und Fältchen unter den Augenlidern verstärken.

  • Augenunterlider können nach der Behandlung abstehen und Tränensäcke verstärkt werden.

  • Oberlippe: Vorübergehende Schwierigkeiten beim Pfeifen, Trinken, Schlucken, Rauchen oder bei der Aussprache sind möglich und verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen.

Ein sogenanntes mimikloses „Maskengesicht“ ist übrigens kein Risiko einer Botox-Behandlung. Dieses entsteht nur durch relativ hoch dosierte Anwendungen auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten oder der Patientin. Das ist vor allem in den USA üblich, in Europa wird hingegen auf eine natürliche Gesichtsmimik nach der Behandlung geachtet.

 

Risiken von Botox: Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Gefahren und Risiken von Botox entstehen vor allem durch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder durch eine nicht fachgerechte Behandlung trotz Kontraindikation. Eine Behandlung während der Einnahme bestimmter Medikamente birgt das Risiko einer Botox-Wechselwirkung und eines entsprechend geringeren Effekts des Wirkstoffs. Dies ist beispielsweise der Fall bei der Einnahme von:

  • bestimmter Antibiotika (Aminoglykoside)

  • anderen Mitteln zur Muskelentspannung

  • Gerinnungshemmern (Antithrombosemittel) sind keine Kontraindikation für die Anwendung von Botox. Es besteht aber eine erhöhte Neigung zur Hämatombildung

Generell gilt: Klären Sie vor einer Botox-Injektion alle möglichen Bedenken mit Ihrem Arzt ab.

Gefahren von Botox: Wann ist von einer Behandlung abzuraten?

Ernstzunehmende Gefahren bei Botox treten nur auf, wenn der Patient oder die Patientin an Krankheiten leidet, die eine Kontraindikation darstellen. Dabei handelt es sich konkret um Allergien gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile des Medikaments oder Entzündungen an der gewünschten Einstichstelle. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte generell keine Botox Behandlung stattfinden.

Zusätzlich sollte bei bestimmten krankheitlichen Vorgeschichten eine Nutzen-Risiken-Abwägung durch den behandelnden Arzt stattfinden, um Gefahren von Botox zu vermeiden. Das ist zum Beispiel der Fall bei:

  • früheren Problemen mit Injektionen oder Botox-Behandlungen

  • Muskelerkrankungen, muskulären Defiziten oder Muskelschwäche

  • Krankheiten und Beeinträchtigungen des Nervensystems

  • Augenerkrankungen

  • früheren Verletzungen an der zu behandelnden Stelle

     

Besteht die Gefahr einer Botox-Vergiftung?

Die Gefahr, durch Botox Vergiftungen zu erleiden ist nach einer medizinischen Behandlung so gut wie ausgeschlossen. Auch die Nebenwirkungen von Botox sind bei kosmetischen Anwendungen sehr überschaubar und die Risiken quasi inexistent. Um genau zu bestimmen, ob eine Botox-Behandlung für Sie in Frage kommt und wo Botox gespritzt werden sollte, sollten Sie allerdings unbedingt mit einem kompetenten und erfahrenen Facharzt sprechen. Machen Sie einen Termin im CKM Freiburg aus und lassen Sie sich von Dr. Theodoridis beraten!